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Flughäfen · Slowenien

Flughäfen in Slowenien

Slowenien verfügt mit Ljubljana, Maribor und Portorož über drei internationale Flughäfen mit unterschiedlichen Funktionen. Der Flughafen Ljubljana ist das mit Abstand wichtigste Luftverkehrszentrum des Landes und bündelt nahezu den gesamten planmäßigen internationalen Passagierverkehr. Maribor besitzt Bedeutung als regionaler und international nutzbarer Verkehrsflughafen, während Portorož vor allem der allgemeinen Luftfahrt und dem Tourismus an der slowenischen Adriaküste dient.

Flughäfen in Slowenien im Überblick

Slowenien besitzt drei internationale Flughäfen: Ljubljana Jože Pučnik Airport, Maribor Edvard Rusjan Airport und Portorož Airport.

Der Flughafen Ljubljana ist das mit Abstand größte Luftverkehrszentrum des Landes. Er dient der Hauptstadtregion und bildet den wichtigsten Ausgangs- und Ankunftspunkt für internationale Linienflüge.

Der Flughafen Maribor liegt im Nordosten Sloweniens und verfügt über die technische Infrastruktur für internationalen kommerziellen Flugverkehr. Das aktuelle Passagieraufkommen ist jedoch deutlich geringer als in Ljubljana.

Der Flughafen Portorož liegt nahe der Adriaküste bei Sečovlje. Er wird vor allem von Geschäfts-, Privat- und allgemeiner Luftfahrt genutzt und besitzt besondere Bedeutung für die touristische Küstenregion.

Im Jahr 2025 wurden an den drei internationalen Flughäfen Sloweniens zusammen knapp 1,6 Millionen Passagiere gezählt.

Der überwiegende Teil dieses Verkehrs entfiel auf Ljubljana.

Aeroplano.de bündelt die slowenischen Flughäfen mit IATA- und ICAO-Codes, technischen Daten, Verkehrszahlen und ausführlichen Flughafenprofilen.

Flughäfen in Slowenien

Das folgende Verzeichnis zeigt die in der Aeroplano-Datenbank erfassten Flughäfen Sloweniens.

Veröffentlichte Flughafenprofile in Slowenien
FlughafenIATAICAOOrtLand
Ljubljana Jože Pučnik AirportLJLJ · Slowenien LJULJLJ Zgornji BrnikSlowenien
Maribor Edvard Rusjan AirportLJMB · Slowenien MBXLJMB MariborSlowenien
Portorož AirportLJPZ · Slowenien POWLJPZ SečovljeSlowenien

Wichtige Flughäfen in Slowenien

Die drei internationalen Flughäfen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Verkehrsaufkommen, Streckennetz und Funktion.

Flughafen Ljubljana (LJU)

Ljubljana · Zentralslowenien

Flughafen Maribor (MBX)

Maribor · Nordostslowenien

Flughafen Portorož (POW)

Portorož · Slowenische Adriaküste

Passagierverkehr an Sloweniens Flughäfen

Der slowenische Passagierluftverkehr konzentriert sich sehr stark auf den Flughafen Ljubljana.

Nach den endgültigen Daten des slowenischen Statistikamtes nutzten 2025 insgesamt knapp 1,6 Millionen Passagiere die drei internationalen Flughäfen Ljubljana, Maribor und Portorož.

Das entsprach einem Wachstum von rund 11 Prozent gegenüber 2024.

Allein am Flughafen Ljubljana wurden 2025 rund 1,591 Millionen Passagiere gezählt.

Fraport Slovenija weist für Ljubljana exakt 1.591.443 Passagiere aus. Gegenüber 2024 bedeutete dies ein Wachstum von 10,6 Prozent.

Rund 91 Prozent der von Ljubljana aus beförderten Passagiere entfielen laut Statistikamt auf Linienflüge.

Deutschland war 2025 der größte internationale Markt im planmäßigen Verkehr ab Ljubljana, gefolgt von der Türkei und dem Vereinigten Königreich.

Maribor und Portorož besitzen dagegen derzeit keine vergleichbare Bedeutung im planmäßigen Passagierverkehr. Ihre Funktionen liegen stärker im Charter-, Geschäfts-, Trainings- und allgemeinen Luftverkehr.

Flughäfen nach Regionen

Die geografische Verteilung der drei internationalen Flughäfen deckt unterschiedliche Teile Sloweniens ab.

Ljubljana und Zentralslowenien

Ljubljana Airport ist der wichtigste Flughafen für die Hauptstadt, Zentralslowenien und einen großen Teil des internationalen Linienverkehrs des gesamten Landes.

Maribor und Nordostslowenien

Maribor Airport erschließt die Region Štajerska im Nordosten des Landes und liegt nahe Maribor sowie unweit der Grenzen zu Österreich und Kroatien.

Portorož und die Adriaküste

Portorož Airport liegt bei Sečovlje und bedient vor allem die touristische Küstenregion rund um Portorož, Piran und Koper.

IATA- und ICAO-Codes der wichtigsten Flughäfen Sloweniens

IATA-Codes werden vor allem für Flugbuchungen, Flugpläne und Gepäckkennzeichnung verwendet. ICAO-Codes spielen insbesondere im operativen Luftverkehr und in der Flugsicherung eine Rolle.

Ljubljana

IATA: LJU
ICAO: LJLJ

Maribor

IATA: MBX
ICAO: LJMB

Portorož

IATA: POW
ICAO: LJPZ

Häufige Fragen zu Flughäfen in Slowenien

Welche internationalen Flughäfen gibt es in Slowenien?

Zu den drei internationalen Flughäfen Sloweniens gehören Ljubljana Jože Pučnik Airport, Maribor Edvard Rusjan Airport und Portorož Airport.

Welcher ist der größte Flughafen Sloweniens?

Der Flughafen Ljubljana (LJU) ist mit großem Abstand der größte und wichtigste Flughafen Sloweniens.

Wie viele Passagiere hatte der Flughafen Ljubljana 2025?

Fraport Slovenija weist für 2025 insgesamt 1.591.443 Passagiere am Flughafen Ljubljana aus.

Wie viele Passagiere nutzten Sloweniens Flughäfen 2025?

Ljubljana, Maribor und Portorož kamen 2025 zusammen auf knapp 1,6 Millionen Passagiere. Der mit Abstand größte Teil entfiel auf Ljubljana.

Welcher Flughafen wird für Ljubljana genutzt?

Für die slowenische Hauptstadt wird der Ljubljana Jože Pučnik Airport (LJU) genutzt.

Gibt es einen Flughafen in Maribor?

Ja. Südlich von Maribor liegt der Maribor Edvard Rusjan Airport (MBX). Er ist ein international nutzbarer Verkehrsflughafen, besitzt derzeit aber nur ein sehr geringes regelmäßiges Passagieraufkommen.

Gibt es einen Flughafen bei Portorož?

Ja. Der Portorož Airport (POW) liegt bei Sečovlje rund sechs Kilometer von Portorož entfernt und wird insbesondere von der allgemeinen Luftfahrt genutzt.

Wie lang ist die Startbahn in Portorož?

Portorož Airport besitzt die Runway 15/33 mit einer Länge von 1.200 Metern und einer Breite von 30 Metern.

Welche Länder sind besonders wichtig für den Flugverkehr Sloweniens?

Im planmäßigen Passagierverkehr von Ljubljana war 2025 Deutschland der größte Markt. Danach folgten unter anderem die Türkei, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und Serbien.

Redaktionelle Quellen